PRAG und TSCHECHEI – Reiseführer für Oper, klassische Musik und Kultur
HauptreisezielePRAG und TSCHECHEI: Ein Reiseführer für Musikfans
Besuchsziele zu klassischer Musik und Opernkunst mit einem historischem Bezug. Lernen Sie spannende Ideen und Hintergrund-Informationen kennen.
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ÜBERSICHTSKARTE
Hier finden Sie die Standorte aller beschriebenen Reiseziele auf Google Maps.
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LEBEN UND WIRKEN VON KÜNSTLER IN PRAG und TSCHECHEI
Drei berühmte tschechische Musiker, sowie Wagner und Mozart ragen heraus.
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KONZERTSÄLE UND OPERNHÄUSER
Prag bietet ein reiches Musikangebot in historischen Häusern
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MUSEEN
Prag bietet drei interessante Musikermuseen
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DENKMÄLER
Smetana und Dvořák wurden ein Denkmal gesetzt
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GRÄBER UND GRABSTÄTTEN VON BERÜHMTEN MUSIKERN
Smetana und Dvořák ruhen im Ehrenfriedhof Vyšehrad
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HOTELS UND DIVERSES
Zwei schöne Hotels in Prag ein interessanter Spaziergang in Brünn und eine romantische Burg in Strekow laden ein
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WERKE MIT BEZUG ZU PRAG und TSCHECHEI
Zum nachhören ein Werk von Smetana und eines von Mozart
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KARTE DER REISEZIELE DES REISEFÜHRERS PRAG und TSCHECHEI
Zoomen Sie ein für Reiseziele in PRAG und TSCHECHEI:
LEBEN UND WIRKEN VON KÜNSTLER IN PRAG und Tschechei
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

LINK ZUR VOLLSTÄNDIGEN BIOGRAPHIE VON MOZART
Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

LINK ZUR KOMPLETTEN WAGNER BIOGRAFIE
KONZERTSÄLE UND OPERNHÄUSER
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

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Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

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MUSEEN
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

LINK ZUR VOLLSTÄNDIGEN BIOGRAPHIE VON MOZART
Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

LINK ZUR KOMPLETTEN WAGNER BIOGRAFIE
DENKMÄLER
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

LINK ZUR VOLLSTÄNDIGEN BIOGRAPHIE VON MOZART
Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

LINK ZUR KOMPLETTEN WAGNER BIOGRAFIE
GRÄBER UND GRABSTÄTTEN VON BERÜHMTEN MUSIKERN
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

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Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

LINK ZUR KOMPLETTEN WAGNER BIOGRAFIE
HOTELS UND DIVERSES
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

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Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

LINK ZUR KOMPLETTEN WAGNER BIOGRAFIE
WERKE MIT BEZUG ZU PRAG und TSCHECHEI
Bedřich Smetana
Bekanntschaft mit Liszt
Smetana wurde 1824 in der böhmischen Provinz als Friedrich Smetana geboren. In damaliger Tradition in deutscher Sprache erzogen, erlernte er die tschechische Spräche erst als Erwachsener. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er allerdings als Jugendlicher in Prag, als er Franz Liszt hörte, mit dem er sich später anfreundete. In seinen jungen Erwachsenenjahre schrieb er kleinere Werke und er verdiente seinen Lebensunterhalt als Musiklehrer, teilweise als Angestellter des Hofs. 1856 ging er mit seiner Frau und Kindern nach Göteborg, da er unglücklich über die autokratische Regierung in seinem Heimatland war. Innerhalb weniger Jahren starben 2 Kinder und auf der Rückreise von Göteborg 1859 seine Frau an Tuberkulose.
Ein konfliktbeladenes Leben
1860 wurde die «verkaufte Braut» mit gutem Erfolg am Prager Interimstheater, dem Vorläufer des Nationaltheaters, aufgeführt, wo Smetana den Kapellmeisterposten innehatte. Eigentlich wollte er Leiter des Theaters werden, aber weil er Anhänger der Neudeutschen um Liszt und Wagner war, wurde ihm das verwehrt. Diese Fehde zog sich während seiner Amtszeit mit vielen Intrigen und Streitigkeiten hin, was Smetanas Gesundheit ruinierte. Ein Tinnitus (nach seiner Aussage ein As-Dur-Sextakkord) machte sich bemerkbar und 1873 war Smetana völlig ertaubt und er zog sich von seinem Amt zurück. Trotzdem komponierte er in den folgenden Jahren sein bekanntestes Werk «Ma Vlast» (Mein Vaterland»). Er schrieb es auf dem Land, wo er mit seiner zweiten Frau und Kindern zu seiner Schwester hinausgezogen war. Das erste Stück dieses 6-teiligen Zyklus heisst Vyšehrad, es handelt sich um die Burg an der Moldau, an deren Fuss er 10 Jahre später begraben wurde..

Antonin Dvořák
Späte Entdeckung durch Brahms
Geboren 1841 im ländlichen Böhmen wurde Prag ab Beginn seines Musik-Studiums 1857 zum Lebensmittelpunkt. 20 Jahre lang lebt er als mausarmer Student und Orchestermusiker in der tschechischen Hauptstadt. Daneben komponiert er kleinere Werke, aber erst mit einem Stipendium von 1874 war es ihm möglich, genügend Zeit für größere Werke aufzubringen. 1877 erfolgte der Durchbruch mit den lobenden Erwähnungen zuerst durch den berühmten Kritiker Hanslick und dann vor allem durch den Zuspruch Johannes Brahms’. In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten.
Triumph in den USA
In dieser Zeit erfolgten aber auch die Tragödien der zwei Kindstode, die ihn während der Arbeit zum Stabat Mater erschütterten. In den 80er Jahren verhalfen ihm Konzertreisen nach England zu Wohlstand und anfangs der 90er Jahre erfolgte der 2-jährige Aufenthalt in den USA mit der umjubelten Uraufführung seiner 9. Sinfonie in New York, welches ihm zu Berühmtheit verhalf. 1904 starb Dvořák in Prag.

Leos Janáček
Lebenschwerpunkt in Brünn
Janáček kam als Jugendlicher ins mährische Brünn. Nach einem kurzen Musik-Studium in Prag liess er sich im Brünn nieder. Er heiratete eine ehemalige Klavierschülerin und wurde Leiter einer Musikschule. Er komponierte neben seinem Beruf, sein erstes Meisterwerk, die Oper «Jenufa», begann er 1894, beendete es aber erst 1904 mit einer Uraufführung im Nationaltheater Brünn. Es blieb aber weitgehend unbeachtet, erst eine 1916er Fassung machte das Werk (zusammen mit einem Aufsatz Max Brods in Deutschland) bekannt und der mittlerweile 62-jährige bekam zum ersten Mal breitere Aufmerksamkeit.
Später Durchbruch als 62-jähriger in Prag
Janáček verbrachte sein künstlerisch aktives Leben in Brünn. Trotzdem war Prag für sein Werdegang 1916 schicksalshaft. Endlich, nach quälend langen 12 Jahren entschloss sich Prag die «Jenufa» aufzuführen, die in Brünn bereits 1904 uraufgeführt wurde. Zwar wurden am Werk einige Änderungen gemacht, aber dank der Aufführung und einem in Deutschland publizierten Artikel Max Brods wurde das Werk berühmt und Janáček 62-jährig erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Wolfgang Amadeus Mozart
In Prag ein Star
Mozart war der umjubelte Star in Prag, was ihm so in Wien nie vergönnt war. Sein erster grosser Erfolg feierte er mit „Le nozze di figaro“ Er fühlte sich verstanden und genoss seine Triumphe und komponierte viele berühmte Stücke, wie z.B. den Don Giovanni (in Zusammenarbeit mit Da Ponte) für die böhmische Hauptstadt. Er besuchte Prag fünfmal, zuletzt im seinen Todesjahr für die Uraufführung des «Clemenza di Tito.»[/sc_fs_faq]

LINK ZUR VOLLSTÄNDIGEN BIOGRAPHIE VON MOZART
Richard Wagner
Eine Jugendliebe in Prag
Mit dreizehn Jahren besuchte Wagner Prag und verliebte sich unglücklich in die Tochter eines musikbegeisterten Adligen und Bekannten der Familie, wo er wohnen durfte. Ein Jahr später kam er noch einmal zu Fuss von Dresden, weil er kein Geld für ein Transportmittel hatte. Noch zwei Mal besuchte er die Pachtas später, jeweils in Begleitung seiner Frau.
Ein Dutzend Mal besuchte Wagner im Verlaufe seines Lebens Böhmen, die heutige Tschechei, darunter mehrmals die Hauptstadt Prag. In seinen Memoiren schrieb er: «Vor allem übte die altertümliche Pracht und Schönheit der unvergleichlichen Stadt Prag auf meine Phantasie einen unerlöschlichen Eindruck.»
Auf Spuren des Mittelalters auf der Burg Schreckenstein / Strekow
Wagner besuchte Teplitz in seinen jüngeren Jahren mehrmals. Besonders bedeutsam waren die beiden Reisen 1842 und 1843, die er vom 50 Kilometer entfernten Dresden aus unternahm, wo er seit kurzem zum Kapellmeister ernannt worden war. Die Gegend scheint seine Phantasie angeregt zu haben, er arbeitete dort verschiedentlich an seinen Opern. Besonders die nahe Burg Schreckenstein beflügelte seine Imagination für die Schöpfung seines «Tannhäusers».

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